FW-FERNWÄRME-TECHNIK
Historie
1978 als Ingenieurbüro gestartet, heute mittelständischer Partner für anspruchsvolle Rohrsysteme.
FW-FERNWÄRME-TECHNIK ist aus der Praxis entstanden: von der Planung und Sanierung bestehender Netze hin zur Entwicklung und Fertigung eigener Stahlmantelrohrsysteme. Mit der Umsetzung nationaler und internationaler Projekte sind Erfahrung, Fertigungstiefe und technische Anforderungen kontinuierlich gewachsen. Heute arbeitet FW dort, wo technische Anforderungen, projektspezifische Lösungen und präzise Systemabstimmung über Standardlösungen hinausgehen — im Fernwärme-, Industrie- und Energiesektor.
1968
Kennenlernen des Produktes
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Als Mitarbeiter der Firmen Perma Pipe und anschließend Kabelmetall kam Firmengründer Volkwart Harders erstmals mit der Systemlösung Stahlmantelrohr in Berührung
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Er setzte sich intensiv mit dem Produkt auseinander und erkannte das Potenzial der Stahlmantelrohre für den europäischen Markt
1978
Gründung des IBF
- Zehn Jahre später machte sich Harders mit dem Ingenieurbüro für Fernwärmetechnik (IBF) in Isernhagen-Kirchhorst bei Hannover selbstständig
- Das kleine Ingenieurbüro fokussierte sich zunächst ausschließlich auf Planungsaufträge
- Das Bestreben, die damaligen Rohrsysteme zu verbessern sowie unternehmerische Unabhängigkeit zu erreichen waren das Fundament der Firmengründung
1980
Gründung der FW-FERNWÄRME-TECHNIK GmbH
- Nach der erfolgreichen Planung eines Großprojektes (72 km Fernwärmeleitung in Saudi-Arabien) verfügte das kleine Ingenieurbüro über ausreichende finanzielle Mittel, um weiter zu wachsen
- Entsprechend der erhöhten Nachfrage des Marktes, wurde am Firmensitz eine Halle angemietet, in der erstmals Stahlmantelrohre eigenständig gefertigt werden konnten
- Zudem wurde das Ingenieurbüro zwei Jahre nach der Gründung in die FW-FERNWÄRME-TECHNIK GmbH umfirmiert
1985
Auf Wachstumskurs
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In Kenntnis der vielen verschiedenen Rohrsysteme und Isolierarten wurde die Sanierung von Fernwärmeleitungen eine weitere Säule unternehmerischen Wachstums in den darauffolgenden Jahren
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Die Abwicklung eines zusätzlichen Großauftrages – 56.000 Nähte mussten röntgensicher geschweißt werden – machte eine erneute Ausweitung der Büro- und Fertigungsflächen in Isernhagen erforderlich
1989
Deutsche Wiedervereinigung
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Die Sanierung von maroden Fernwärmeleitungen in der ehemaligen DDR bescherte FW mehrere Aufträge und beschleunigte das Unternehmenswachstum
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Kurz nach der Wende wurden zwei Fertigungshallen in Tschernitz bei Cottbus von der Treuhand Berlin zur Erschließung des osteuropäischen Marktes (Tschechien, Polen) erworben
1990
ERWEITERUNG DER FERTIGUNGSKAPAZITÄTEN UND EUROTUNNEL-PROJEKT
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Mit der Verlagerung wesentlicher Fertigungsbereiche nach Celle wurden ab 1990 die Fertigungskapazitäten gezielt erweitert. Diese Entwicklung war Voraussetzung für die Umsetzung des Eurotunnel-Projekts zwischen Calais und Dover, für das Formstücke und Komponenten für Feuerlöschleitungen gefertigt wurden.
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Zu diesem Zeitpunkt erfolgte die Fertigung noch an mehreren Standorten in Celle, Kirchhorst und Tschernitz. Im Jahr 2000 wurde der Firmensitz vollständig nach Celle verlagert.
2008 – 2009
Neubau des Verwaltungsgebäudes
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Mit dem Neubau des Verwaltungsgebäudes von August 2008 bis Februar 2009 wurde der Umzug vom Wilhelm-Heinichen-Ring nach Westercelle realisiert. Durch zusätzliche Grundstückszukäufe entstand dort der heutige Unternehmensstandort mit einer Fläche von ca. 18.000 qm.
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Seit dem Umzug sind Verwaltung, Technik und Produktion an einem Standort gebündelt. Dadurch wurden Wege verkürzt, technische Abstimmungen vereinfacht und die Zusammenarbeit der Fachbereiche weiter verbessert.
2010
Erweiterung der Fertigungsflächen
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Durch die Erweiterung der Produktionsbereiche wurden die Fertigungsflächen auf rund 3.500 qm verdoppelt. Gleichzeitig entstand eine Ausbildungswerkstatt für die Ausbildung von Anlagenmechanikern.
2014 – 2015
Projekt Beinheim
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Für eine Bio-Raffinerie wurde eine Wärme-Versorgungsleitung auf Basis von Geothermiewasser geplant und gefertigt. Mit einer Trassenlänge von ca. 16 km handelte es sich dabei um das bis dahin längste Leitungsprojekt der Firmengeschichte.
2015
Eintritt in den LNG-Markt
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Mit einem Forschungs- und Förderantrag begann 2013 die Entwicklung von LNG-Anwendungen und der Aufbau einer Versuchsstrecke. Bereits kurze Zeit später wurden die ersten Projekte für LNG-Schiffsleitungen realisiert.
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Dazu gehörten Rohrsysteme für Dual-Fuel-Autotransporter, Kranschiffe sowie LNG- und Containerschiffe mit Leitungssystemen von 1" bis 12". Ab 2015 erfolgte die Fertigung erster Serienaufträge für den LNG-Markt.
2020
GENERATIONSWECHSEL IN DER UNTERNEHMENSFÜHRUNG
- Nach dem Ableben des Firmengründers Volkwart Harders wird das Unternehmen seit 2020 von den beiden Geschäftsführern Stefan Pape im technischen Bereich und Andreas Fahl im kaufmännischen Bereich geleitet.
- Malte Harders, Sohn des Firmengründers und Mitglied des Beirats, steht dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite. Gemeinsam führen sie das Familienunternehmen mit technischem Wissen und langjähriger Erfahrung im Fernwärmemarkt in die Zukunft.
2022
Fokus auf Nachhaltigkeit
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Mit der Installation einer Photovoltaikanlage, der Elektrifizierung der Fahrzeugflotte sowie elektrisch betriebenen Gabelstaplern wurden weitere Maßnahmen zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung umgesetzt.
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Zusätzlich erfolgte die EcoVadis-Zertifizierung in Gold.
2022–2026
PROJEKT WARMTELINQ
- Mit WarmtelinQ wurde das bislang größte Projekt der Unternehmensgeschichte umgesetzt. Das Fernwärmeprojekt nutzt industrielle Restwärme aus dem Rotterdamer Hafen zur Versorgung der Region Den Haag und Leiden und trägt zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei.
- Im Rahmen des Projekts wurden Stahlmantelrohrsysteme für zahlreiche HDD-Querungen gefertigt und installiert.
- Dazu gehörten 28 HDD-Stränge, warmgebogene Formstücke, Festpunkte sowie Übergänge zwischen Stahlmantelrohr- und Kunststoffmantelrohrsystemen.